Kooperationspartner

Die Arbeit von KOBRAnet wäre ohne eine kontinuierliche Vernetzung nicht denkbar. Die Beratung der Opfer von Menschenhandel erfordert eine bedarfsorientierte Zusammenarbeit mit weiteren Fachstellen.

Landesweite Vernetzung

Den engsten Kreis der beteiligten Akteure zur Bekämpfung des Menschenhandels und der bedarfsgerechten Unterstützung der Opfer in Sachsen bildet die Fachberatungsstelle und die Polizei. Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Polizei und der Fachberatungsstelle für Opfer von Menschenhandel KOBRAnet im Freistaat Sachsen vom 05.04.2012 institutionalisiert diese Zusammenarbeit. Unterschiedliche Rollenverständnisse und Zielrichtungen der Arbeit von Fachberatungsstelle und Polizei werden berücksichtigt und klare, verbindliche Regelungen der Aufgaben und Strukturen der Zusammenarbeit festgelegt.

Bundesweite Vernetzung

  • Mitgliedschaft im KOK e.V., Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess: Dieser, auf europäischer Ebene einzigartige, Verbund aller nationalen Fachberatungsstellen in Deutschland setzt sich dafür ein, wirksam Menschenhandel zu bekämpfen, die aufenthalts- und arbeitsrechtliche Situation von Migrantinnen zu verbessern sowie die Umsetzung nationaler und internationaler menschenrechtlicher Standards im Umgang mit den Betroffenen zu erreichen.
  • Mitgliedschaft im Netzwerk Ost: Dieser Zusammenschluss von Fachberatungsstellen der ostdeutschen Bundesländer widmet sich der Problematik der Bekämpfung des Menschenhandels speziell in dieser Region. Das Ziel des Netzwerkes ist es, durch Austausch der Erfahrungen und Bündelung der Ressourcen die Kompetenzen der Fachberatungsstellen zu stärken als auch zu nutzen.